Security Intelligence Service für Cybersicherheit

Im Fall von Cyberattacken spielt Zeit eine wichtige Rolle. Unternehmen können effektiv reagieren, wenn sie die Bedrohungslage genau einschätzen können. Ein Taskforce für Cybersicherheit unterstützt die Abwehr, der Security Intelligence Service steht ab sofort auch Firmen zur Verfügung.

Unterstützung im Kampf für Sicherheit im Web. Bild Kapersky

Einer der ersten Nutzer des neuen Dienstes, den der Sicherheitsspezialist Kapersky anbietet, ist Interpol. Kaspersky Lab im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung frühzeitigen Zugriff, um bei der Untersuchung von Internetkriminalität zu helfen.

Aus einer im vergangenen Jahr durchgeführten Umfrage von Kaspersky Lab und B2B International ging hervor, dass der Faktor Zeit bei der Entdeckung und Bekämpfung eines Cybervorfalls eine entscheidende Rolle spielt. Unternehmen zahlen über 100 Prozent mehr für eine Wiederherstellung, wenn ein Vorfall nicht binnen kurzer Zeit entdeckt wird.

Die durchschnittlichen Wiederherstellungskosten für einen Vorfall, der nicht innerhalb einer Woche entdeckt wird, betragen über eine Million US-Dollar – die Kosten für einen Vorfall, der sofort erkannt wird, belaufen sich dagegen auf 400.000 US-Dollar. Eine zeiteffiziente Entdeckung und Bekämpfung setzt eine zuverlässige Security Intelligence voraus.

„Im Jahr 2016 haben wir unser Security-Intelligence-Service-Portfolio sukzessive ausgebaut, darunter Feeds mit Bedrohungsinformationen, die Unternehmen die Intelligenz zur schnellen Vorfallerkennung bereitstellt“, so Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Um die Wiederherstellungskosten allerdings deutlich zu senken, müssen Unternehmen die Entdeckung mit Vorfallreaktion sowie forensischen Fähigkeiten gemeinsam verbessern. Das heißt, sie müssen den Umfang des Problems verstehen, die Quelle des Sicherheitsvorfalles identifizieren und notwendiges Wissen – also Security Intelligence – sammeln, um die Bedrohung abschwächen zu können. Das Portal Kaspersky Threat Lookup ist eine wichtige Ergänzung unserer Security Intelligence Services. Es bietet sofortigen Zugriff auf die Threat Intelligence von Kaspersky Lab direkt aus der Cloud und enthält umfassende Informationen über angeforderte File-Hashes, URL- oder IP-Adressen.“

Security Intelligence Service für schnelles Handeln

Kaspersky Threat Lookup hilft Sicherheitsteams in Unternehmen, schneller auf Vorfälle zu reagieren und ihre forensischen Fähigkeiten zu verbessern. Werden verdächtige Indikatoren wie IP-, URL-Adressen oder Datei-Hashes durch einen IT-Sicherheitsverantwortlichen identifiziert, können diese über das Online-Portal eingegeben werden. Die Nutzer erhalten daraufhin aussagekräftige und strukturierte Informationen über eine potenzielle Bedrohung sowie weltweite Erkenntnisse, die bei der Identifizierung eines laufenden zielgerichteten Angriffs helfen.

Kapersky Threat Lookup. Bild: Kapersky

Die Security Intelligence Service von Kaspersky Lab basiert auf verschiedenen Quellen: dazu gehören ein Cloud Security-Netzwerk, Spam-Fallen, Botnet-Überwachung oder Web-Crawler. Die Daten werden stets vom Kaspersky-Forschungsteam überprüft und automatisch miteinander in Verbindung gesetzt. Mit Kaspersky Threat Lookup kann die Ursache eines Vorfalles schneller untersucht und zwischen potenziell schädlichen und gutartigen Aktionen unterschieden werden. Sicherheitsverantwortliche können so Prioritäten setzen und effizient handeln, auch wenn täglich hunderte und tausende Sicherheitswarnungen eingehen.

Kaspersky Threat Lookup bietet Unternehmen das gleiche Intelligence-Niveau, das die Experten von Kaspersky Lab bei der Analyse hochentwickeltster Bedrohungen nutzen. Zudem liefert die Lösung Kompromittierungsindikatoren neuer Angriffe. Die Lösung ermöglicht es, Daten, die während einer Untersuchung gesammelt wurden, aufgrund eines umfassenden Wissens schädlicher Objekte sowie mittels Zugriff auf eine der größten Datenbanken von sicheren Objekten, die Teil des Kaspersky-Whitelist-Dienstes sind, abzugleichen.

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