Kostenlose Analyse (Reload 3)

Festplatte nach Wasserschaden
Festplatte nach Wasserschaden

Die Legende von der kostenlosen Analyse beschäftigt den Blog, seit es ihn gibt. Der Glaube daran, dass Datenretter ohne Kostenpauschale arbeiten, hält sich wacker.

Im letzten Artikel zu diesem Thema, erschienen im Mai 2013,  ging es um ein Unternehmen, das mit kostenloser Analyse wirbt. Dieses Versprechen aber nicht einhält.

Daran hat sich scheinbar wenig geändert, immer noch werden vermeintlich defekte Köpfe in Rechnung gestellt. Der Datenrettungblog hat gewarnt, wer zahlt ist selbst schuld. Neu sind aber andere Fakten, bei mehreren Unternehmen die wir allerdings nicht beim Namen nennen dürfen. Leser berichten in den letzten Wochen immer wieder von einem neuen Phänomen. Bei einigen Datenrettungsfirmen, die kostenfreie Analysen anbieten, kommt es verstärkt zu Nachforderung, wenn man im Anschluß keine Dienstleistung bestellt.

Es sind die Unternehmen, vor welchen ich immer wieder warne. Der Kunde bekommt keine Dateiliste von den geretteten Daten, sondern nur einen Prozentsatz genannt, der als rettbar deklariert wird. Für Kunden ist das Unsicherheit pur, denn was bekommt er wirklich? Wertlose Daten vom Betriebssytem, oder was?

Eine unerfreuliche Situation. Wenn der User dann absagt, wird eine Pauschale fällig. Mal 75 Euro, mal 150 Euro. Manchmal auch mehr. Das ist nicht gut, der Preis für nichts übersteigt damit die gängige Analysepauschale, welche man bei empfehlenswerten Datenrettern bezahlt hätte. Was hilft? Ein Gespräch mit dem Unternehmen, welchem man die Daten anvertraut, ein Blick in die AGB`s und in unsere Empfehlungsliste. Bevor man seine Daten in fremde Hände gibt, natürlich.

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