IBM DTLA nach Headcrash – Fotoreportage

IBM DTLA Festplatten haben in der Vergangenheit eine traurige Berühmtheit erlangt. Viele User kennen noch den legendären „Klick of Death“ mit welchem sich die Anwenderdaten ins „Nichts“ auflösten.

Nicht alle IBM DTLA haben einen frühen Tod erlitten. Einige laufen immer noch, was bemerkenswert ist für eine Festplatte mit denkbar schlechtem Ruf. Ein Datenretter hatte aktuell eine 2001er DTLA zur Datenrettung.

Die Festplatte kam in einem extrem schlechten Zustand, so dass leider keine Hilfe mehr möglich war. Einige Bilder hat das Datenrettungslabor uns weitergegeben, wir zeigen Ihnen das Innenleben nach einem wirklich schlimmen Crash.

Bild 1: Schon auf den ersten Blick schaut es schlimm aus. Da, wo einmal eine Oberfläche mit Daten war, ist jetzt ein Bild der Zerstörung.

IBM DTLA nach Headcrash – Bild 1

Bild 2: Geht man näher heran, sieht man dass von der Oberfläche kaum noch etwas vorhanden ist. Leider kein Einzelfall, sondern ein typisches IBM DTLA Schadensbild. IBM DTLA Festplatten galten teilweise als „unrettbar“.

IBM DTLA nach Headcrash, Bild 2.
IBM DTLA nach Headcrash, Bild 2.

Bild 3: Die Oberflächenbeschichtung ist weg, man kann den ursprünglichen Träger sehen. DTLA Festplatten hatten einen schlechten Ruf und galten als extrem unzuverlässig. Das hatte einen Grund. IBM verwendete bei der DTLA Serie einen neuen Werkstoff.

IBM DTLA nach Headcrash, Bild 3.
IBM DTLA nach Headcrash, Bild 3.

Bild 4: IBM verwendete einen Träger aus Glas, welchen man hier gut erkennen kann. Es gibt gecrashte IBM DTLA Festplatten wo man auf Grund des Glasträgers durch die Festplatte hindurchsehen kann. Das „Glas Experiment“ erwies sich für IBM als Desaster und wurde nach dem Ende der DTLA Baureihe nicht weiterverfolgt.

IBM DTLA nach Headcrash, Bild 4.
IBM DTLA nach Headcrash, Bild 4.

Bilder: www.datenrettungblog.com

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