Datenrettung: Festplatte und Orangensaft – die fatale Kombination

Wer kennt das nicht. Man sitzt am Notebook, ist in die Arbeit versunken und schon passiert es. Unabsichtlich stößt man ein Glas mit Organgensaft um. Der gute Saft verteilt sich über das Notebook. Also gut. Notebook ausgeschaltet, Notebook abgetrocknet.

Erneut den Computer gestartet und nichts geht. Die Festplatte ausgebaut. Auch auf der Festplatte befindet sich die gelbe Flüssigkeit. Mit Handtuch abgetrocknet, an anderen Rechner gehängt. Versucht mit Knoppix zu booten. Bis, ja bis, es irgendwann raucht und stinkt oder die Festplattte nur noch klackert.

So, oder so ähnlich läuft es bei den meisten Anwendern, wenn Flüssigkeit auf einen Datenspeicher trifft. Eine fatale Geschichte, wo man sehr viele Fehler machen kann. Wichtig ist folgendes:

– Schalten Sie die Festplatte aus, wenn der Notebook oder Desktop mit Flüssigkeiten in Berührung gekommen ist.

– Trockenen Sie die Festplatte nicht, verpacken Sie den Datenträger luftdicht in einen Beutel.

– Nehmen Sie den Datenträger nicht erneut in Betrieb,

– Suchen Sie sich einen Datenretter Ihrer Wahl, senden Sie das Medium im luftdichten Beutel ein.

Elektronik und Flüssigkeit sind eine fatale Kombination. Viele Gefahren lauern. Durch das Eindringen von Flüssigkeit in das Computergehäuse kann es zu einem Kurzschluß kommen. Auch die Elektronik der Festplatte kann zerstört werden. Das Arbeiten mit defekter Elektronik bringt weitere Schäden, bis hin zum kompletten Datenverlust.

Flüssigkeit kann durch die Entlüftungsöffnung in das Innere des Plattengehäuses eindringen. Bei erneutem Anschalten wird die Oberfläche und die Daten beschädigt und im schlimmsten Fall unwiederruflich zerstört.

Viele Datenretter bieten Ihnen eine kostenfreie Hotline. Bewahren Sie Nerven. Nutzen Sie das Beratungsangebot bevor Sie eigenhändig Aktionen zur Datenrettung starten.

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