Datenrettung = Vorsicht Abzocke ? Unser Kommentar.

Festplatte offen im Reinraum

Was ist los in der Datenrettungsszene ? Wer unsere Artikel „Datenretter gesucht…“ Teil 1-4 gelesen hat, wähnt sich in einem Haifischbecken.

Jahrelang war die Branche überschaubar. Große, international tätige Anbieter teilten sich den Markt mit national tätigen Mittelständlern.

Und heute ? Da tauchen Firmen ohne Impressum auf. Neue Firmennamen im Monatstakt. Neue Niederlassungen in bester Lage in repräsentativen Gebäuden überall. Die Datenrettungbranche im Boom ?

Schaut man genauer hin enttarnt man die meisten „Datenrettungscenter“ als schlichte Regus Mietbüros wo Festplatten angenommen werden und dann auf die Reise nach irgendwo gehen.

Ausländische Unternnehmen verbergen die Herkunft und füllen oder ändern das Impressum erst wenn Druck spürbar wird.

Dabei, was spricht gegen ein ausländisches Datenrettungslabor ? Nichts, wenn gute Arbeit geleistet wird. Alles, wenn der Kunden getäuscht wird.

Ganz findige Anbieter verlegen jetzt den Firmensitz in das EU Ausland wie z.B. in die Schweiz. Natürlich nur gut versteckt in den AGBs. Dem Kunden kommuniziert man weiterhin ein Deutsches Unternehmen. Im Streitfall wird es Ihnen als Kunde besonders schwer und teuer gemacht im EU Ausland Ihr gutes Recht durchzusetzen.

Allerdings, die Mehrzahl der Datenrettungsunternehmen sind seriöse Anbieter. Diese Datenrettunglabors leiden unter den Praktiken genauso wie die Kunden, die getäuscht und enttäuscht werden.

Dabei unterschätzen diese dubiosen Unternehmen die Intelligenz Ihrer Kunden. Denn die wissen wie einfach es ist solche Anbieter zu enttarnen.

Die Kunden sind clever und lesen längst die AGBs und das Impressum. Sie googeln die Adresse. Ein Regus Mietbüro in bester Lage ? Ein Datenrettungcenter in einem Büroservicehaus zur Kurzzeitmiete ? Unmöglich.

Lassen Sie sich nichts vormachen. Es geht um Ihre Daten !

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